Mittwoch, 14. November 2012

Timanfaya goes PubQuiz

Anfang 2012 erzählte eine Bekannte sehr häufig vom PubQuiz, das sie regelmäßig besuche.
Das klang danach, dass es mir, Tanja, die ich ja unheimlich gerne Quizsendungen schaue, mitrate und mein Wissen messe, sehr viel Spaß machen könnte. Also bat ich Andreas, sich das doch mal mit mir anzusehen, ob das nicht was für uns sei, als neues gemeinsames Hobby.
Und um unsere Englischkenntnisse auf Trab zu halten.

Unser Versuch, das auf Lanzarote im Hotel auszuprobieren, wurde von der Fußball-EM torpediert. Die Spanier haben zu lange gefeiert, das Trivia-Quiz fiel erklärungslos flach *snüff*

Also begann nach dem Urlaub, wieder Zuhause, die Suche nach dem richtigen PubQuiz.


Vier verschiedene Pubs haben wir uns angesehen: Das Irelands Own in Ludwigshafen und in Mannheim das Fitzgerald, das O'Reillys und das Murpheys Law.

Im Folgenden ein kurzer Bericht zu Stärken und Schwächen der Pubs, wie wir sie empfinden. Ich lege hierbei natürlich den Schwerpunkt auf die Quizabende, alles andere ist eher unwesentlich für uns.


Das IrelandsOwn ist ein ganz netter Pub in der Ludwigshafener Innenstadt mit akzepatblem Essen. Die haben aber nicht mal stilles Wasser, ein absolutes NoGo für Tanja.
Das PubQuiz krankt an vielen Stellen sehr: Alle Fragen werden nur und ausschließlich auf Deutsch gestellt (in einem Irish Pub!), es sind locker 10% der Fragen falsch recherchiert und richtige Antworten werden falsch gewertet, das PubQuiz dauert zu lange und wir hängen in LU fest.
NoGo.

Die Fragen im O'Reillys waren ganz nett und vom Schwierigkeitsgrad her absolut fair. Dass wir da aber Letzte und gleichzeitig Erste wurden, weil die Konkurrenz fehlte, weil wir die einzigen Teilnehmer waren... das macht doch keinen Spaß. Da kann der Pub noch so gemütlich eingerichtet sein, das macht keinen Spaß. Und ob ich drei Stunden auf den Holzbänken sitzen wollen würde, weiß ich auch nicht.

Das Fitzgeralds gefiel uns als Pub mit Abstand am Besten: Gutes Essen, auch vegetarisch, zu fairen Preisen und gemütliche Einrichtung. Der mit Abstand beste Pub in Mannheim!
Das Quiz war vom Aufbau her gut: Sechs Runden mit je sechs Fragen plus zwei Bonusfragen, gute Mischung aus Allgemeinwissen und Geografie mit einfachen bis sehr schweren Fragen. Der Aufbau des Quizzes war durchaus einladend. Aber irgendwie haben immer die gleichen Teams mit für uns unerklärlich hohen Punktwerten gewonnen - was wohl auch an der teils unverschämten Gruppengröße und Kooperation liegt.

Und jetzt sind wir wieder und endgültig im Murphys Law gelandet.
Der Pub ist nicht unbedingt gemütlich und ich muss ihn als extrem voll beschreiben, aber ich fühle mich da trotzdem wohl. Andreas ehrlich gesagt weniger, für ihn hat das sehr Bahnhofsatmosphäre. Ich glaube aber, das ist gerade dabei, sich zu ändern, weil wir an der Sitzplatzoptimierung arbeiten.
Hier hängt der Spaß sehr davon ab, wer das Quiz macht: Elena, Vera oder gar die Vertretung.
Die Vertretung stellt sehr seltsame, aber machbare, Fragen, das ist okay.
Elenas Fragen sind zum Teil so, dass wir uns fragen, was das bitte mit Allgemeinwissen oder dem entsprechenden Thema zu tun haben soll und mich stört sehr, dass sie den Leuten immer schon am Tisch mitteilt, dass sie gewonnen haben. Elena bereitet sich nicht gerne vor, stellt häufig sehr oberflächliche Fragen zu den Lucky-Looser-Themen und manchmal fragt man sich, wo sie ihre Fragen her hat. Sie macht doch häufiger mal Fehler.
Vera macht das besser, sie gibt über Mikrofon bekannt, wer wie viele Punkte hat (wie es eigentlich bei allen PubQuizzes üblich ist). Veras Quizze sind auch die, die uns am meisten Spaß machen, weil sie gut ausgesucht und Fehler rar sind.. Manchmal hat sie richtig schwere Runden dabei, beispielsweise die Elimination Round zur Champions League oder das Knochenskelett letzte Woche, aber ihr macht die Vorbereitung Spaß. Und das merkt man.

Im Murphys Law fanden wir von Juli bis Dezember 2012 unsere Quiz-Heimat.
Jetzt sind wir im Fitzgeralds, auch wenn wir da chancenlos sind.