Was passiert mit einem
Styroporflugzeug, wenn es mit einem angezündeten Böller fliegt?
Was passiert, wenn man Teelichtwachs mit Wasser mischt?
Welche Sprengkraft besitzen Böller im Garten?
Was kann ich alles mit einem Grill verbrennen?
Und wie bekomme ich das Feuer auf meinem Grill sicher, aber schnell entfacht?
Wer sich diese und andere feuerbezogene Fragen schon ein Mal gestellt – und die Experimente womöglich durchgeführt hat – kommt nicht darum herum, sich über den Sicherheitshinweis auf Knäckebrot zu wundern, dass dieses nicht getoastet werden darf.
Was kommt also dabei raus, wenn man einen spielfreudigen, leicht hobbypyromanisch veranlagten Geek mit diesem Packungshinweis konfrontiert – insbesondere wenn er so begeistert von „Nicht nachmachen!“ ist wie Andreas? Genau: Seine Frau macht sich auf die Suche nach einem günstigen Toaster, weil sie ihren schicken, beerefarbenen nicht an waghalsige Experimente verlieren will.
Okay, wir könnten das jetzt noch länger formulieren und davon berichten, dass Andreas das Interesse für dieses Experiment schon länger hegt, man nicht so häufig an ältere Toaster kommt, Andreas unklugerweise unseren alten im Sperrmüll entsorgt hat und ich ja durchaus auch neugierig war, aber die Story vom pyromanischen Mann und seiner ihn liebenden, unterstützenden Frau klingt besser ;-).
Jedenfalls kam es heute zur Durchführung des Experiments – warum darf man Knäckebrot nicht toasten. Und ich warne gleich: Bitte nicht nachmachen!!! Nicht nachmachen!!!
Ich möchte schon im Voraus erwähnen, dass Andreas nicht nur gerne mit Feuer spielt – er weiß auch, welche Sicherheitsmaßnahmen er einhalten muss und wie er ein Experiment mit nicht ganz planbarem Verlauf sicher bekommt. Sonst hätten wir diesen Versuch nicht durchgeführt.
Benötigtes Zubehör für unseren Test:
Besagter Hobbypyromanengeek
3 verschiedene Sorten Knäckebrot zur besseren Vergleichbarkeit
Ein alter, schrottreifer, aber funktionierender Toaster (danke an Patricia Twellmann, eine VINE-Kollegin!)
wir wussten bis gestern nicht, dass Toaster Lackschäden haben können!
Ein Verlängerungskabel
Eine ausreichend große, freie Fläche, die schwer brennbar sein sollte
Eine Grillzange
Und ein Feuerlöscher oder ein Behältnis mit Wasser – Sicherheitsmaßnahmen sind wichtig, wenn mit Feuer gerechnet wird!
Und natürlich zwei Kameras: eine zur Bilddokumentation, eine für die Filme
Durchführung des Tests:
Alle Sicherheitsmaßnahmen einrichten – wir gehen an dieser Stelle nicht darauf ein, da wir der Ansicht sind, dass das Experiment nicht zum Nachmachen empfohlen werden sollte.
Knäckebrot einführen, Toaster anschalten, auf Sicherheitsabstand gehen. Warten.
Was passiert, wenn man Teelichtwachs mit Wasser mischt?
Welche Sprengkraft besitzen Böller im Garten?
Was kann ich alles mit einem Grill verbrennen?
Und wie bekomme ich das Feuer auf meinem Grill sicher, aber schnell entfacht?
Wer sich diese und andere feuerbezogene Fragen schon ein Mal gestellt – und die Experimente womöglich durchgeführt hat – kommt nicht darum herum, sich über den Sicherheitshinweis auf Knäckebrot zu wundern, dass dieses nicht getoastet werden darf.
Was kommt also dabei raus, wenn man einen spielfreudigen, leicht hobbypyromanisch veranlagten Geek mit diesem Packungshinweis konfrontiert – insbesondere wenn er so begeistert von „Nicht nachmachen!“ ist wie Andreas? Genau: Seine Frau macht sich auf die Suche nach einem günstigen Toaster, weil sie ihren schicken, beerefarbenen nicht an waghalsige Experimente verlieren will.
Okay, wir könnten das jetzt noch länger formulieren und davon berichten, dass Andreas das Interesse für dieses Experiment schon länger hegt, man nicht so häufig an ältere Toaster kommt, Andreas unklugerweise unseren alten im Sperrmüll entsorgt hat und ich ja durchaus auch neugierig war, aber die Story vom pyromanischen Mann und seiner ihn liebenden, unterstützenden Frau klingt besser ;-).
Jedenfalls kam es heute zur Durchführung des Experiments – warum darf man Knäckebrot nicht toasten. Und ich warne gleich: Bitte nicht nachmachen!!! Nicht nachmachen!!!
Ich möchte schon im Voraus erwähnen, dass Andreas nicht nur gerne mit Feuer spielt – er weiß auch, welche Sicherheitsmaßnahmen er einhalten muss und wie er ein Experiment mit nicht ganz planbarem Verlauf sicher bekommt. Sonst hätten wir diesen Versuch nicht durchgeführt.
Benötigtes Zubehör für unseren Test:
Besagter Hobbypyromanengeek
3 verschiedene Sorten Knäckebrot zur besseren Vergleichbarkeit
Ein alter, schrottreifer, aber funktionierender Toaster (danke an Patricia Twellmann, eine VINE-Kollegin!)
wir wussten bis gestern nicht, dass Toaster Lackschäden haben können!
Ein Verlängerungskabel
Eine ausreichend große, freie Fläche, die schwer brennbar sein sollte
Eine Grillzange
Und ein Feuerlöscher oder ein Behältnis mit Wasser – Sicherheitsmaßnahmen sind wichtig, wenn mit Feuer gerechnet wird!
Und natürlich zwei Kameras: eine zur Bilddokumentation, eine für die Filme
Durchführung des Tests:
Alle Sicherheitsmaßnahmen einrichten – wir gehen an dieser Stelle nicht darauf ein, da wir der Ansicht sind, dass das Experiment nicht zum Nachmachen empfohlen werden sollte.
Knäckebrot einführen, Toaster anschalten, auf Sicherheitsabstand gehen. Warten.
Und das erfolgreiche
Experiment bestaunen … Live, in Bildern und als Videos.
Im richtigen Moment löschen ist auch wichtig – aber bitte nicht in der Windrichtung stehen dabei *hust* Eigentlich dachte ich, es sei selbstverständlich, vorher den Stecker zu ziehen, und habe das daher nicht erwähnt, aber offensichtlich sind einige Menschen nicht ganz so logisch denkend wie wir. Also: Stecker ziehen nicht vergessen vor dem Löschen!
Wir wussten natürlich nicht, was passiert, dieses Experiment ließ sich nicht im Internet finden, und entschlossen uns daher, den Toaster beim ersten Test komplett zu filmen, während alles darüber fotografiert wurde.
Ergebnis des Tests
Beim ersten Test fingen zwei von den drei getesteten Sorten (Knusperbrot und Finn Crisp) schnell Feuer, das „klassische“ Knäckebrot von WASA verkohlte lediglich. Die brandgefährlichen Sorten quollen vorher auf bzw. schienen regelrecht zu schmelzen.
Richtig schön finden wir ja, dass auf dem klasischen Knäckebrot noch Sesam erkennbar ist.
Beim zweiten Test brannten alle Sorten, das klassische Wasa allerdings erst Sekunden nach den anderen. Vermutlich hätte es gleich beim ersten Test gebrannt, wenn Andreas nicht sehr früh gelöscht hätte.
Der Toaster? Ist hin. Aber nur, weil Andreas bei der zweiten Reinigung einen Kurzschluss produziert hat. Was lernen wir daraus? Stecker ziehen, wenn man mit Stromgeräten arbeitet! Nein, ihm ist nichts passiert.
Merke: Knäckebrot sollte nicht getoastet werden, weil es tatsächlich brennt. Ganz einfach.
Was im Freien, auf einer gesicherten Fläche noch beeindruckend-witzig aussieht, kann zu Küchenbränden führen. Der Hinweis auf den Packungen ist mehr als berechtigt
Ich habe übrigens Finn Crisp und WASA angeschrieben, da steht keine Warnung drauf. Finn Crisp gehört zu Brandt – welch passender Firmenname.
Wir haben in diesem Test bewusst auf Überlegungen dazu verzichtet, warum Knäckebrot brennt. Aber auf mehrfache Nachfrage ein kurzer Satz dazu: Andreas vermutet, dass Knäckebrot sehr viel trockener und natürlich luftiger ist und dadurch leichter brennt. Einzeln brennen übrigens fast alle Zutaten des Knäckebrots. Normales Brot enthält auch im gefrorenen Zustand Feuchtigkeit, die erst mal verdampfen muss, ehe das Ganze Zündtemperatur erreichen kann. Und bis dahin ist der Toaster schon aus.
Im richtigen Moment löschen ist auch wichtig – aber bitte nicht in der Windrichtung stehen dabei *hust* Eigentlich dachte ich, es sei selbstverständlich, vorher den Stecker zu ziehen, und habe das daher nicht erwähnt, aber offensichtlich sind einige Menschen nicht ganz so logisch denkend wie wir. Also: Stecker ziehen nicht vergessen vor dem Löschen!
Wir wussten natürlich nicht, was passiert, dieses Experiment ließ sich nicht im Internet finden, und entschlossen uns daher, den Toaster beim ersten Test komplett zu filmen, während alles darüber fotografiert wurde.
Der zweite Test
zeigt, dass der Toaster tatsächlich noch funktioniert hat,
hat einen besseren Bildausschnittund ein leicht verändertes, noch schöneres Ergebnis. Er wurde nicht mit der Fotokamera festgehalten, weil die Fotografin den Testbericht verfasste - aber die Filmkamera spricht eine schönere Sprache.
Ergebnis des Tests
Beim ersten Test fingen zwei von den drei getesteten Sorten (Knusperbrot und Finn Crisp) schnell Feuer, das „klassische“ Knäckebrot von WASA verkohlte lediglich. Die brandgefährlichen Sorten quollen vorher auf bzw. schienen regelrecht zu schmelzen.
Richtig schön finden wir ja, dass auf dem klasischen Knäckebrot noch Sesam erkennbar ist.
Beim zweiten Test brannten alle Sorten, das klassische Wasa allerdings erst Sekunden nach den anderen. Vermutlich hätte es gleich beim ersten Test gebrannt, wenn Andreas nicht sehr früh gelöscht hätte.
Der Toaster? Ist hin. Aber nur, weil Andreas bei der zweiten Reinigung einen Kurzschluss produziert hat. Was lernen wir daraus? Stecker ziehen, wenn man mit Stromgeräten arbeitet! Nein, ihm ist nichts passiert.
Merke: Knäckebrot sollte nicht getoastet werden, weil es tatsächlich brennt. Ganz einfach.
Was im Freien, auf einer gesicherten Fläche noch beeindruckend-witzig aussieht, kann zu Küchenbränden führen. Der Hinweis auf den Packungen ist mehr als berechtigt
Ich habe übrigens Finn Crisp und WASA angeschrieben, da steht keine Warnung drauf. Finn Crisp gehört zu Brandt – welch passender Firmenname.
Wir haben in diesem Test bewusst auf Überlegungen dazu verzichtet, warum Knäckebrot brennt. Aber auf mehrfache Nachfrage ein kurzer Satz dazu: Andreas vermutet, dass Knäckebrot sehr viel trockener und natürlich luftiger ist und dadurch leichter brennt. Einzeln brennen übrigens fast alle Zutaten des Knäckebrots. Normales Brot enthält auch im gefrorenen Zustand Feuchtigkeit, die erst mal verdampfen muss, ehe das Ganze Zündtemperatur erreichen kann. Und bis dahin ist der Toaster schon aus.
Update vom 18.5.: Uns erreichte ein Schreiben von Brandt, dem Vertrieb für FinnCrisp, mit einer sehr aufschlussreichen Erklärung zum Feuer fangenden Knäckebrot. Nach eigener Aussage hat sich die Qualitätssicherung mit unserer Frage beschäftigt. Ich zitiere:
Das Produkt Finn Crisp Original, welches zur Gruppe der Trockenflachbrote gehört, zeichnet sich durch eine sehr geringe Restfeuchtigkeit des Brotes aus, wodurch es sich maßgeblich von Frischbrotprodukten wie Brot, Brötchen und Toast unterscheidet. Die geringe Restfeuchte ist ein spezifisches Merkmal von Knäckebrot und dafür verantwortlich, dass die Scheiben stets knuprig und sehr lange haltbar sind. Aufgrund des sehr geringen Wassergehaltes ist Knäckebrot daher für das erneute Rösten / Erhitzen in Toastern o.Ä. nicht geeignet und ein Verbrennen kann nicht ausgeschlossen werden.
Brandt prüft jetzt mit dem finnischen Hersteller, ob künftig ein expliziter Warnhinweis auf den Verpackungen angebracht wird - wie es ja bei anderen Knäckebroten üblich ist.
Ein sehr wichtiger Schritt!












