Es gibt Filme, da musst Du nur den Namen und die Macher hören und weißt, dass Du reingehst. Wen wundert es da , dass wir als begeisterte Pixar-Seher seit 2005 ungeduldig auf die Monster Uni warteten und sofort reingingen ;-)
Übrigens gleich zwei Mal. Nicht nur weil der Film so klasse ist, sondern auch weil wir den Vergleich mit 3 D wollten. Dafür mussten wir die deutsche Fassung in Kauf nehmen (Warum um Himmels Willen sind Kinos unfähig, wenigstens ein Mal eine 3 D OV für Animationsfilme anzubieten?!), die in der Synchronisation einige Stärken, in der Übersetzung aber große Schwächen hatte. Dazu gleich mehr.
Die Story
Der kleine Mike wollte sein Leben lang Erschrecker werden und konzentrierte sich deshalb darauf, die besten Noten zu schreiben und alles zu lernen, was es zum Erschrecken zu lernen gab. Er vergaß dabei nur, in den Spiegel zu sehen: Mike ist knuffig und süß, aber ist er auch schrecklich? Wie wir bereits aus Monster AG wissen ... nein. Das ist sicher einer der Gründe, dass er und Sully aneinander geraten - zumal Sully nicht die größte Schreckintelligenz mitbringt und er deshalb Probleme mit Mike hat. Monsters University erzählt uns, wie Mike und Sully sich auf der Uni kennenlernten und wie aus Feinden Freunde fürs Leben werden. Dass es dabei so manche Hürden und Aufgaben zu bewältigen gibt, dürfte klar sein - und die Aufgaben sind nicht ohne. Schon gar nicht, wenn man einer Verbindung wie Oozma Kappas Geeks und Freaks angehört ...
Fakten
Offizieller Filmstart in Deutschland: 20. Juni 2013
Filmdauer: 110 min
Regisseur: Don Scanlon
Sprecher: John Goodman, Billy Crystal, Steve Bushemi, Helen Mirren und viele andere
Negativpunkte
Gibt's für mich eigentlich nicht so wirklich, die meiste Kritik entsteht erst durch die deutsche Übersetzung, aber
1. Der Soundtrack ist wie immer bei Randy Newman gut, aber es fehlt so ein Ohrwurm wie "If I didn't have you" oder "You've got a friend in me". Schade.
2. Sehr wenige Bezüge zu anderen Disney-Filmen. Wir haben einige Autos aus Cars, natürlich den Pixar-Ball und einen Bezug zu Luxo Jr entdeckt. Liegt vielleicht an uns, aber das Entdecken macht immer riesig Spaß und normalerweise sorgen sie da auch für.
3. Story an einigen Stellen leicht vorhersehbar, da fehlen dann auch spritzige Ideen (könnte besser sein, wenn man viele Collegefilme gesehen hat?!)
Aber alles in allem ist das wirklich Meckern auf hohem Niveau, denn der Film macht zwei Stunden Spaß, Humor und gute Laune bei guter Unterhaltung.
Pluspunkte
1. Allein schon der harmonische Anfang mit der Taube ist so süß und witzig, dass Dich der Film in seinen Bann zieht
2. Die Charaktere wurden sehr gut in das Prequel gebaut, denn das, was wir an ihnen liebten, haben sie sich behalten. Da ist der nicht schreckliche Streber Mike, karrieregeiler und vor nichts zurückschreckender Randall und natürlich der schrekliche Rekordschrecker Sully, der doch nur geliebt werden will
3. Die Ideen für die Scare Games sind klasse, vor allem die Beschreibungen sind sehr gut. Da wird aus einer Versteckaufgabe schon mal Lebensgefahr weil die Eltern einen entdecken könnten. Dass Schrecker im Dunkeln arbeiten erfahren sie auch erst, wenn es zu spät ist ...
4. Die Synchronsprecher wurden wie immer genial besetzt. Wir wussten ja schon, dass John Goodman, Steve Bushemi und Billy Crystal super sind, aber Helen Mirren scheint ihre Rolle als Dekanin auf den Leib geschneidert. Einfach genial, da zuzuhören!
5. Der Film hat einige Twists, die so nicht vorhersehbar waren und die Story besonders machen.
6. Der Höhepunkt des Films kommt recht spät, aber gewaltig schrecklich und wahnsinnig gut gemacht.
7. Ich muss aufpassen, dass ich nicht spoilere, aber die Art, auf die Mike und Sully von der Uni zum gemeinsamen Schrecken kommen, ist super gelöst und typisch Amerikanisch. Hat mir sehr gefallen.
8. Pixar hat sich mit den anderen eingebauten Charakteren wirklich was einfallen lassen. Ich kann gar nicht sagen, wen ich am Liebsten mag, aber Art und seine Angst vorm Gefängnis sind schon sehr knuffig.
Noch einige Worte zur deutschen Fassung
Gegen die Synchronsprecher kann ich gar nichts sagen, die sind hervorragend besetzt (mal abgesehen von Manuel Neuer). Vor allem Kerstin Sanders-Dornseiff begeisterte mich/uns, ihre Sprechweise war perfekt für die Dekanin.
Dass aber die Sprecher super sind, sagt nichts darüber aus, dass die deutsche Fassung gut ist. Denn die Übersetzungen sind an einigen Stellen schlecht und verändern die gesamte Story (wieso wird im Schrecksimulator aus Lions Hunde um Himmels Willen?!). So gut ich auch die Detailverliebtheit finde, mit der übersetzt wurde, so schlecht war sie. Daher kann ich beim besten Willen nicht die deutsche Fassung empfehlen.
Lohnt sich 3D?
Tja, wenn das beste am 3D ist, dass man seinen sehr vorsichtigen, zurückhaltenden Einsatz bemerkt, wie kann es sich dann lohnen ... Eben. Gar nicht.
An einer Stelle fiel mir 3D positiv auf (als von Mike hochgezoomt wird), an anderen Stellen fand ich den geringen Einsatz gut. Insgesamt aber muss auch hier 3D nicht sein, weil die Nachteile überwiegen: Nicht nur muss 3D auf deutsch gesehen werden, die blöden Brillen nehmen auch die Farben raus.
Wir raten zu 2D OV.
Fazit
Im Gegensatz zu Brave stimmt hier wieder alles: Gute, mitreißende Story, liebenswerte bis unsympathische Charaktere und zwei Stunden gute Laune. Dass die Musik etwas besser hätte sein können, ist ein kleines Manko, aber bei einem so tollen Film zu verschmerzen, auch Randy Newman kann nicht immer abliefern.
Von mir gibt's eine 9.
Filmdauer: 110 min
Regisseur: Don Scanlon
Sprecher: John Goodman, Billy Crystal, Steve Bushemi, Helen Mirren und viele andere
Negativpunkte
Gibt's für mich eigentlich nicht so wirklich, die meiste Kritik entsteht erst durch die deutsche Übersetzung, aber
1. Der Soundtrack ist wie immer bei Randy Newman gut, aber es fehlt so ein Ohrwurm wie "If I didn't have you" oder "You've got a friend in me". Schade.
2. Sehr wenige Bezüge zu anderen Disney-Filmen. Wir haben einige Autos aus Cars, natürlich den Pixar-Ball und einen Bezug zu Luxo Jr entdeckt. Liegt vielleicht an uns, aber das Entdecken macht immer riesig Spaß und normalerweise sorgen sie da auch für.
3. Story an einigen Stellen leicht vorhersehbar, da fehlen dann auch spritzige Ideen (könnte besser sein, wenn man viele Collegefilme gesehen hat?!)
Aber alles in allem ist das wirklich Meckern auf hohem Niveau, denn der Film macht zwei Stunden Spaß, Humor und gute Laune bei guter Unterhaltung.
Pluspunkte
1. Allein schon der harmonische Anfang mit der Taube ist so süß und witzig, dass Dich der Film in seinen Bann zieht
2. Die Charaktere wurden sehr gut in das Prequel gebaut, denn das, was wir an ihnen liebten, haben sie sich behalten. Da ist der nicht schreckliche Streber Mike, karrieregeiler und vor nichts zurückschreckender Randall und natürlich der schrekliche Rekordschrecker Sully, der doch nur geliebt werden will
3. Die Ideen für die Scare Games sind klasse, vor allem die Beschreibungen sind sehr gut. Da wird aus einer Versteckaufgabe schon mal Lebensgefahr weil die Eltern einen entdecken könnten. Dass Schrecker im Dunkeln arbeiten erfahren sie auch erst, wenn es zu spät ist ...
4. Die Synchronsprecher wurden wie immer genial besetzt. Wir wussten ja schon, dass John Goodman, Steve Bushemi und Billy Crystal super sind, aber Helen Mirren scheint ihre Rolle als Dekanin auf den Leib geschneidert. Einfach genial, da zuzuhören!
5. Der Film hat einige Twists, die so nicht vorhersehbar waren und die Story besonders machen.
6. Der Höhepunkt des Films kommt recht spät, aber gewaltig schrecklich und wahnsinnig gut gemacht.
7. Ich muss aufpassen, dass ich nicht spoilere, aber die Art, auf die Mike und Sully von der Uni zum gemeinsamen Schrecken kommen, ist super gelöst und typisch Amerikanisch. Hat mir sehr gefallen.
8. Pixar hat sich mit den anderen eingebauten Charakteren wirklich was einfallen lassen. Ich kann gar nicht sagen, wen ich am Liebsten mag, aber Art und seine Angst vorm Gefängnis sind schon sehr knuffig.
Noch einige Worte zur deutschen Fassung
Gegen die Synchronsprecher kann ich gar nichts sagen, die sind hervorragend besetzt (mal abgesehen von Manuel Neuer). Vor allem Kerstin Sanders-Dornseiff begeisterte mich/uns, ihre Sprechweise war perfekt für die Dekanin.
Dass aber die Sprecher super sind, sagt nichts darüber aus, dass die deutsche Fassung gut ist. Denn die Übersetzungen sind an einigen Stellen schlecht und verändern die gesamte Story (wieso wird im Schrecksimulator aus Lions Hunde um Himmels Willen?!). So gut ich auch die Detailverliebtheit finde, mit der übersetzt wurde, so schlecht war sie. Daher kann ich beim besten Willen nicht die deutsche Fassung empfehlen.
Lohnt sich 3D?
Tja, wenn das beste am 3D ist, dass man seinen sehr vorsichtigen, zurückhaltenden Einsatz bemerkt, wie kann es sich dann lohnen ... Eben. Gar nicht.
An einer Stelle fiel mir 3D positiv auf (als von Mike hochgezoomt wird), an anderen Stellen fand ich den geringen Einsatz gut. Insgesamt aber muss auch hier 3D nicht sein, weil die Nachteile überwiegen: Nicht nur muss 3D auf deutsch gesehen werden, die blöden Brillen nehmen auch die Farben raus.
Wir raten zu 2D OV.
Fazit
Im Gegensatz zu Brave stimmt hier wieder alles: Gute, mitreißende Story, liebenswerte bis unsympathische Charaktere und zwei Stunden gute Laune. Dass die Musik etwas besser hätte sein können, ist ein kleines Manko, aber bei einem so tollen Film zu verschmerzen, auch Randy Newman kann nicht immer abliefern.
Von mir gibt's eine 9.
Es ergibt sich folgende Bewertung der dieses Jahr gesehenen Filme:
13. 0Dark 30 0
12. The Impossible 2
12. The Impossible 2
11. The Sessions 3
10. Fast and Furious 6
9. Lincoln 4
8. Die Hard 5
5
7. Frankenweenie 6
6. Silver Linings Playbook 6,5
5. Django 7
4. Iron Man 3 7 (war insgesamt ansprechender als Django)
3. Argo 7,5
2. Les Misérables 8
1. Monsters University 9