„Der silberne Traum“ erfüllt Fanträume.
Fans von Thomas Finn und seiner
Trilogie „Die Chroniken der Nebelkriege“ haben sich lange eine
Fortsetzung der eigentlich abgeschlossenen Reihe gewünscht. Und auch
eine Neuauflage der ausverkauften, aber auf Marktplätzen zu
horrenden Preisen erhältlichen, Trilogie wurde angefragt.
Ganz werden diese Träume nicht erfüllt, denn zwar gibt es eine Neuauflage, aber Tom Finn legt mit „Der silberne Traum“ kein Sequel, sondern ein Prequel, vor. Und Prequels, damit verbinden viele nicht erst seit „Star Wars“ nicht die besten Gedanken und Hoffnungen.
Ganz werden diese Träume nicht erfüllt, denn zwar gibt es eine Neuauflage, aber Tom Finn legt mit „Der silberne Traum“ kein Sequel, sondern ein Prequel, vor. Und Prequels, damit verbinden viele nicht erst seit „Star Wars“ nicht die besten Gedanken und Hoffnungen.
Ob Tom Finn es besser machen würde und
mit seinem neuen Roman seine Fans und neue Leser, ansprechen könnte?
Das war die Frage, mit der ich an dieses Buch ging. Und so viel sei
verraten, ich wurde nicht enttäuscht, das Buch ist, wie sein Name
schon sagt, ein Traum!
Der Inhalt: wie Fi zur heimlichen Heldin der Trilogie wurde.
Der Roman beginnt mitten auf dem Meer mit einer erinnerungslosen Elfe. „Fi erwachte mit dem Gefühl eines entsetzlichen Verlustes“, schreibt der Autor im ersten Satz. Sie weiß nicht, wo sie ist. Sie weiß nicht, warum sie sich nicht erinnern kann. Sie weiß nur, dass sie etwas Wichtiges verloren hat. Ab und an blitzen Erinnerungsfetzen auf, so spürt sie, dass die böse Nebelkönigin Morgoya ihr Volk versklavt hat und sie einen Auftrag hat. Ihre Träume könnten sie auf die richtige Spur führen.
Zunächst aber muss sie zusammen mit Möwenkönigin Kriwa den Klabauter Koggs und seine Mannschaft aus den Fängen der bösen Sirene zu retten. Dabei lernt sie den Meermann und Kronprinzen Nikk kennen. Nikk durfte für sieben Tage aus dem Meer steigen, um ein Heilmittel für seinen tödlich erkrankten Vater zu finden.
Der Inhalt: wie Fi zur heimlichen Heldin der Trilogie wurde.
Der Roman beginnt mitten auf dem Meer mit einer erinnerungslosen Elfe. „Fi erwachte mit dem Gefühl eines entsetzlichen Verlustes“, schreibt der Autor im ersten Satz. Sie weiß nicht, wo sie ist. Sie weiß nicht, warum sie sich nicht erinnern kann. Sie weiß nur, dass sie etwas Wichtiges verloren hat. Ab und an blitzen Erinnerungsfetzen auf, so spürt sie, dass die böse Nebelkönigin Morgoya ihr Volk versklavt hat und sie einen Auftrag hat. Ihre Träume könnten sie auf die richtige Spur führen.
Zunächst aber muss sie zusammen mit Möwenkönigin Kriwa den Klabauter Koggs und seine Mannschaft aus den Fängen der bösen Sirene zu retten. Dabei lernt sie den Meermann und Kronprinzen Nikk kennen. Nikk durfte für sieben Tage aus dem Meer steigen, um ein Heilmittel für seinen tödlich erkrankten Vater zu finden.
Schon ihre erste
Begegnung mit Morbus Finsterkrähe, dem bösen Magier, und Kruul, dem
Gargylenfürst, ginge beinahe tödlich aus. Doch es gelingt Nikk, Fi
mit dem Nökk-Kuss zu retten. Der Nökk-Kuss gibt normalen Menschen
(und offensichtlich Elfen) die Möglichkeit, einige Zeit unter Wasser
zu verbringen. So erfährt Fi aber, dass Morgoyas Schergen fruchtbare
Pläne haben, die es zu verhindern gilt.
Gemeinsam mit Koggs, seiner Mannschaft und natürlich Nikk macht sich Fi auf in die antike Stadt Jada'Maar, wo sie den mächtigen Magier Thaddäus Eulertin und die Feenkönigin Berchtis trifft. Von ihnen erhofft sie sich Hilfe und Rat. Wobei Rat in Berchtis' Fall zu viel gesagt ist, denn echte Dialoge sind mit der Feenkönigin nicht möglich. Sie spricht in Rätseln und antwortet kaum auf Fragen. Nach der ersten Schlacht gegen Morgoyas Schergen in der antiken Stadt muss Fi mit Koggs und Nikk aus Jada'Maar ziehen, um das Füllhorn der Träume zu finden. Dieses muss sie sich in einem Gauklerwettstreit verdienen – aber auch dieser wird von einem Angriff Finsterkrähes überschattet. Und auch der Elf Tandarin spielt ein seltsames Spiel.
Gemeinsam mit Koggs, seiner Mannschaft und natürlich Nikk macht sich Fi auf in die antike Stadt Jada'Maar, wo sie den mächtigen Magier Thaddäus Eulertin und die Feenkönigin Berchtis trifft. Von ihnen erhofft sie sich Hilfe und Rat. Wobei Rat in Berchtis' Fall zu viel gesagt ist, denn echte Dialoge sind mit der Feenkönigin nicht möglich. Sie spricht in Rätseln und antwortet kaum auf Fragen. Nach der ersten Schlacht gegen Morgoyas Schergen in der antiken Stadt muss Fi mit Koggs und Nikk aus Jada'Maar ziehen, um das Füllhorn der Träume zu finden. Dieses muss sie sich in einem Gauklerwettstreit verdienen – aber auch dieser wird von einem Angriff Finsterkrähes überschattet. Und auch der Elf Tandarin spielt ein seltsames Spiel.
Zur Gruppe gehört
natürlich auch die seltsame Gargyle Dystariel, der Fi – aus guten
Gründen – nicht wirklich traut. Aber beide müssen ein seltsames
Band schließen, als sie sich mehrfach gegenseitig das Leben retten.
Weitere Rätsel und Aufgaben muss die ungleiche Gruppe in der Geisterwelt, in Hammaburg und zum spannenden Finale am Meeresgrund, in Nikks Heimat, lösen. Dort muss Nikk einen Verräter überführen und sein rechtmäßiges Erbe antreten.
Weitere Rätsel und Aufgaben muss die ungleiche Gruppe in der Geisterwelt, in Hammaburg und zum spannenden Finale am Meeresgrund, in Nikks Heimat, lösen. Dort muss Nikk einen Verräter überführen und sein rechtmäßiges Erbe antreten.
Ob es gelingt, die
Pläne Morgoyas zu zerkreuzen? Ob Fi ihre Erinnerungen zurückerhält?
Ob es Nikk gelingt, sein Volk zu schützen? Und ob Fi sich
entscheidet, mit dem Meermann Nikk für immer ins Meer zu gehen?
Wir lernen in diesem Roman, warum Fi und Dystariel sich immer skeptisch bis feindlich gegenüberstehen. Wir erfahren, wie Eulertin und Quitss zusammenfinden. Wir erfahren, wie Fi zum Gaukler wird. Und viele weitere Details über die Figuren der Trilogie werden verraten, auf die ich jetzt aber nicht näher eingehen will.
Meine Meinung zu „Der silberne Traum“
Ehrlich gesagt musste ich mich durch die ersten Seiten zwingen, weil ich die etwas langatmig und langweilig fand. Da kam vor allem zum Tragen, dass ich die Trilogie gut kenne und mehrfach gelesen habe, vieles aus Fis Erinnerungsfetzen daher nicht neu war. Spannend wurde es aber im zweiten Kapitel – so spannend, dass ich das Buch verschlungen habe.
Wir lernen in diesem Roman, warum Fi und Dystariel sich immer skeptisch bis feindlich gegenüberstehen. Wir erfahren, wie Eulertin und Quitss zusammenfinden. Wir erfahren, wie Fi zum Gaukler wird. Und viele weitere Details über die Figuren der Trilogie werden verraten, auf die ich jetzt aber nicht näher eingehen will.
Meine Meinung zu „Der silberne Traum“
Ehrlich gesagt musste ich mich durch die ersten Seiten zwingen, weil ich die etwas langatmig und langweilig fand. Da kam vor allem zum Tragen, dass ich die Trilogie gut kenne und mehrfach gelesen habe, vieles aus Fis Erinnerungsfetzen daher nicht neu war. Spannend wurde es aber im zweiten Kapitel – so spannend, dass ich das Buch verschlungen habe.
Ich bin überzeugt,
dass es das Problem des ersten Kapitels für diejenigen nicht geben
wird, die neu in der Trilogie sind. Denn wer Fi noch nicht kennt, der
will natürlich wissen, was es mit ihrer Amnesie auf sich hat.
Diese anfängliche
Langatmigkeit ist aber auch die einzige Kritik, die ich an „Der
silberne Traum“ äußern muss. Der Rest des Buches ist wirklich
traumhaft schön, vor allem die Stadt Jada'Maar fand ich toll
beschrieben.
Tom Finn gelingt es, seinem Buch eine fesselnde Mischung aus spannendem Plot, witzigen Momenten, bewegenden und tiefen Emotionen und fast schon philosophischen Fragen zu verleihen. Natürlich trägt sein fantastischer Schreibstil zum Lesevergnügen bei.
Tom Finn gelingt es, seinem Buch eine fesselnde Mischung aus spannendem Plot, witzigen Momenten, bewegenden und tiefen Emotionen und fast schon philosophischen Fragen zu verleihen. Natürlich trägt sein fantastischer Schreibstil zum Lesevergnügen bei.
Spannend
geschrieben sind natürlich die – nicht seltenen – Schlachten
und Kämpfe, die Thomas Finn offensichtlich liegen. Denn hier spinnt
er auch einige Informationen aus der Seefahrt ein, was ich sehr gut
fand – und offensichtlich stimmen alle, wie mir von
Schifffahrtskennern versichert wurde.
Der echte
nordische Seemann Koggs und viele Anspielungen auf die Trilogie
sorgen für die nötige Prise Humor. Mir gefiel vor allem die
Vorstellung des mächtigen Magiers, dessen riesiger Schatten verrät,
dass er beinahe von einem riesigen Biest angegriffen wird. Denn diese
Szene ist herrlich doppeldeutig: Trilogie-Kenner werden viel früher
schmunzeln als Neulinge, aber allen ist ein herzhaftes Lachen gewiss.
Die traurigste
Stelle des Buches will ich an dieser Stelle nicht benennen, um nicht
zu Spoilern. Aber ich muss sagen, dass sie mich zum Weinen brachte.
Ich verstehe nicht ganz, aus welchem Grund Thomas Finn diesen Moment
für nötig erachtete, finde ihn schade und denke mir, es hätte auch
eine andere Person treffen können. Aber die Wege und Entscheidungen
von Fantasy-Autoren sind unergründlich … Ich würde mir dennoch
ein Happy End für die betroffenen Personen und den Volksstamm
wünschen, vielleicht in einem Sequel?
Meine Lieblingsszenen aus „Der silberne Traum“ sind natürlich die Vorstellung Eulertins und die ersten Hinweise und Gedanken Fis an Kai. Ohne zu Spoilern kann ich leider nicht sagen, welches die meiner Meinung nach lustigste Szene im Buch ist, es geht darin um Fis Zukunft mit Nikk ... Aber ich habe noch andere lustige Lieblingsstellen, von denen ich eine vorstellen möchte:
Meine Lieblingsszenen aus „Der silberne Traum“ sind natürlich die Vorstellung Eulertins und die ersten Hinweise und Gedanken Fis an Kai. Ohne zu Spoilern kann ich leider nicht sagen, welches die meiner Meinung nach lustigste Szene im Buch ist, es geht darin um Fis Zukunft mit Nikk ... Aber ich habe noch andere lustige Lieblingsstellen, von denen ich eine vorstellen möchte:
Mein Mann hat sich
gewundert, warum ich so laut lachen musste. Und selbst er, der die
Bücher nicht gelesen hat, musste bei folgender Szene schmunzeln:
„Wahrscheinlich hast Du Recht. Wie immer“ sagte Egbert zu
Loreline. „Natürlich habe ich das. Daran solltest Du Dich längst
gewöhnt haben“. Auch in der schönsten Fantasy-Welt gibt es also
nervende Klugscheißer …
Fazit: ein schöner Roman für Kenner und Lesewürmer
Thomas Finn legt mit „Der silberne Traum“ ein Prequel zu seiner Chroniken-Trilogie vor, das über 444 (420) Seiten mit einem spannenden Plot und Finns tollem Schreibstil überzeugen kann. Es gelingt ihm, Kenner der Trilogie zu überzeugen und Interessierten, die einfach nur Lust auf ein gutes Buch haben, mit diesem Roman gleich Lust auf drei weitere Bücher zu machen. Welch Glück, dass die Trilogie in einer Neuauflage erscheinen soll!
Ich empfehle den Roman ab 14 Jahren und dann für Leser aller Altersklassen, die sich für gut geschriebene, mitreißende Kinder- und Jugendfantasy begeistern können.
Fazit: ein schöner Roman für Kenner und Lesewürmer
Thomas Finn legt mit „Der silberne Traum“ ein Prequel zu seiner Chroniken-Trilogie vor, das über 444 (420) Seiten mit einem spannenden Plot und Finns tollem Schreibstil überzeugen kann. Es gelingt ihm, Kenner der Trilogie zu überzeugen und Interessierten, die einfach nur Lust auf ein gutes Buch haben, mit diesem Roman gleich Lust auf drei weitere Bücher zu machen. Welch Glück, dass die Trilogie in einer Neuauflage erscheinen soll!
Ich empfehle den Roman ab 14 Jahren und dann für Leser aller Altersklassen, die sich für gut geschriebene, mitreißende Kinder- und Jugendfantasy begeistern können.