Freitag, 12. Juli 2013

Review: The Heat (Taffe Mädels)


Ich mah Mellisa McCarthy, ich mag Sandra Bullock. Klar, dass ich The Heat sehen wollte, auch wenn ähnliche Filme (Beverly Hills Cop, Leathal Weapon) mich nicht begeistern konnten. Aber ich mag Der letzte Bulle, der ja sehr ähnlich ist von der Idee, und vielleicht ist ja mit zwei Frauen alles besser.

Die Story

Eine gute, aber persönlich unsympathische, da besserwisserische und angeberische FBI Agentin (Bullock) muss mit einer lokalen Polizistin (McCarthy) zusammenabeiten, deren Charakter sich mehr als mit ihr beißt. Ich würde McCarthys Rolle als typischen männlichen Cop solcher Filme bezeichnen: Kann auch mal roh werden, weiß wie sie an Informationen kommt ...Klar, dass es zwischen den beiden knallt.

Die Fakten

Offizieller Filmstart in Deutschland: 4. Juli
Filmdauer: 117 min
Regisseur: Paul Feigg
Hauptdarsteller: Sandra Bullock, Melissa McCarthy

Pluspunkte

1. Einige nette Gags, vor allem was die Familiengeschichten betrifft (Mullins' erinnert mich an mich)
2. Die beiden Hauptdarstellerinnen verstehen sich offensichtlich gut, die Harmonie stimmt. Die schauspielerische Leistung natürlich auch.

Kritikpunkte

1. Der Plot ist zu vorhersehbar und dadurch langweilig (auch wenn mich der echte Bösewicht überrascht hat)
2. Die meisten Gags zünden nicht (vor allem nicht die Seitenhiebe auf Minderheiten)
3. Die Actionszenen sind bemüht, aber nicht gut
4. Der Film ist echt lang, weil er sich zieht wie schlechtes Kaugummi

Fazit

Gute Schauspielerinnen reichen leider nicht aus, um aus einem mittelmäßigen Plot mit schlechten Gags einen sehenswerten Film zu machen. Mir ist völlig unverständlich, weshalb The Heat so ein Kassenhit ist und warum so viele den Film richtig gut finden (ne 7,1 bei imdb?!). Ich werde ihn mir nochmal mit Untertiteln ansehen, McCarthy hat nen ziemlichen Slang drauf, das dürfte ihn aber nicht besser machen.
Von mir eine mittelmäßige 5, denn The Heat ist weder gut noch richtig schlecht.

Es ergibt sich folgende Bewertung der dieses Jahr gesehenen Filme: 


14.  0Dark 30 0
13. The Impossible 2 
12. The Sessions 3 
11. Fast and Furious 6 4
  10. Lincoln 4
9. Die Hard 5 5
8. The Heat 5 (aber deutlich besser als Die Hard)
7. Frankenweenie 6
6. Silver Linings Playbook 6,5
  5. Django 7
4. Iron Man 3 7 (war insgesamt ansprechender als Django)
3. Argo 7,5
2. Les Misérables 9 
Monsters University 9 
und Olympus has fallen 9
- ich kann mich derzeit noch nicht auf einen besten der drei festlegen, aber das sind auch drei völlig andere Genres -

Platz 1 geht an Despicable Me 2