Tipps zur Metropolenroute mit
AIDA(bella)
Vorab der wichtigste Tipp: FERNGLAS nicht vergessen!!!
Hamburg:
Der organisierte Transfer ab und bis Hauptbahnhof zum Cruise Center
lohnt sich sehr und ist direkt am Haupteingang einfach zu finden, auf
das Fähnchen achten.
Gut und relativ günstig übernachten lässt es sich im Motel One Hamburg amMichel, das mit dem Bus sehr gut vom Hauptbahnhof erreichbar ist.
Labskaus essen? Old Commercial Room direkt am Michel!
Bei Anreise einen Tag vorher empfiehlt sich für Sightseeing
unbedingt das Miniatur Wunderland
(http://www.miniatur-wunderland.de/)
AIDAbella
– gilt für andere Schiffe nur bedingt
Thema SCHIFFSARZT: Die Aida fährt unter italienischer Flagge, somit muss die deutsche gesetzliche Krankenkasse einen Teil der Rechnung übernehmen.
Aber eben nur einen Teil, denn der Schiffsarzt stellt eine Privatrechnung aus, die höher ist als der normale Kassensatz. Und nur den übernimmt die Krankenkasse, der Rest muss selbst gezahlt werden.
Abhilfe schafft eine Auslandsreisekrankenversicherung, die den Rest der Rechnung übernimmt und schon für 15euro im Jahr zu haben ist.
Mit der Rechnung läuft es dann so: Ihr müsst sie an Bord erstmal selbst zahlen und reicht sie nach Urlaubsende bei eurer Krankenversicherung ein. Wenn die schriftlich mitgeteilt hat, wie viel sie übernimmt, schickt Ihr Rechnung und Bescheid an eure Auslandsreisekrankenversicherung, damit sie den Rest zahlt.
(Wer die Route mit der Prima macht, kann sich aber vorher bei AIDA
erkundigen, ob es das dort auch gibt bzw. die Deckspläne studieren)
Für uns hat es sich gelohnt, stets Kanal 15 angeschaltet zu haben, wenn wir auf Kabine waren, da uns die Infos von Kapitän und Crew sehr interessierten.
Meinen Geheimtipp für die beste Sicht bei der Nordseekanal-Passage
kann ich nicht einfach so verraten, dann wäre er ja nicht mehr
geheim. Aber sagen wir es so: auf einem der Decks, die am Theatrium
sind, gibt es am Bug eine Lounge mit Glasfassade. Da ist deutlich
weniger los, es sitzt sich aber viel bequemer und die Sicht ist
genial!
Unbedingt die Küchenführung am ersten oder letzten Seetag mitmachen
– mit 18 Euro pro Person ist sie sicher nicht günstig, aber gehört
zu den spannendsten und beeindruckendsten Erlebnissen auf der (wohl
jeder!) Route.
Auch die Schiffsführung mit den Gastgebern am ersten Seetag lohnt
sich.
Wer ins Marktrestaurant will, steht sich frühzeitig an, am besten
ca. 15 min vor Öffnung.
Ganz wichtig für ein Bild vom
Abschiedskuchen: Am besten zu zweit arbeiten, einer geht sofort nach
Öffnung mit der Kamera zum Kuchen, der andere sucht den Sitzplatz.
Dann sieht der Kuchen noch gut aus und wurde nicht angeschnitten...
Wenn Ihr mal Internet habt (mit Premium ja wenigstens eine Stunde) und wissen wollt, was für ein Schiff grad neben euch liegt:Vesselfinder
Le Havre
Haben wir für einen ruhigen Tag auf dem sehr leeren Schiff genutzt,
daher kann ich da keine wirklichen Tipps geben. Honfleur muss auf
jeden Fall sehr empfehlenswert sein, alle auf meinem Schiff
schwärmten von der Stadt, die sich wohl auch mit dem Mietwagen
machen lässt.
Hier lohnt sich die Buchung der Extrarestaurants sehr, denn die
organisierten Ausflüge dauern sehr lange, sodass Ihr gleich nach
Öffnung sehr ruhig sitzt.
Southampton
Nicht AIDA nach London buchen, egal was Ihr dort machen wollt!
So fahrt Ihr kostengünstig und mit mehr Zeit nach London: Vor der Reise eine Zugfahrkarte bei Southwesttrains buchen, Hin und Rückfahrt nach Waterloo mit dem Tagesticket für Zone 1 und 2, unbedingt mindestens eine Stunde Puffer lassen, um rechtzeitig zurück aufs Schiff zu kommen. Fahrdauer ca. 1,5 h. Wenn Ihr das Schiff verlasst, seht Ihr links schon den Taxistand – wenn da kein Taxi ist, anrufen bei der Zentrale. Das Taxi kostet 5 Pfund. Am Bahnhof (Southampton Central) angekommen, ist es ganz wichtig, dass Ihr vor den Schranken wartet, weil Ihr dort auf der Tafel rechtzeitig seht, auf welchem Gleis der Zug abfährt (das gilt auch für die Rückfahrt!). Ihr solltet Euch schon zuhause raussuchen (das macht auch google Maps), mit welchen Bahnen/Bussen Ihr zu Euren Wunschzielen kommt und da einen Plan mitnehmen, damit Ihr wisst, wohin Ihr nachher müsst und Euch nicht verlauft.
So fahrt Ihr kostengünstig und mit mehr Zeit nach London: Vor der Reise eine Zugfahrkarte bei Southwesttrains buchen, Hin und Rückfahrt nach Waterloo mit dem Tagesticket für Zone 1 und 2, unbedingt mindestens eine Stunde Puffer lassen, um rechtzeitig zurück aufs Schiff zu kommen. Fahrdauer ca. 1,5 h. Wenn Ihr das Schiff verlasst, seht Ihr links schon den Taxistand – wenn da kein Taxi ist, anrufen bei der Zentrale. Das Taxi kostet 5 Pfund. Am Bahnhof (Southampton Central) angekommen, ist es ganz wichtig, dass Ihr vor den Schranken wartet, weil Ihr dort auf der Tafel rechtzeitig seht, auf welchem Gleis der Zug abfährt (das gilt auch für die Rückfahrt!). Ihr solltet Euch schon zuhause raussuchen (das macht auch google Maps), mit welchen Bahnen/Bussen Ihr zu Euren Wunschzielen kommt und da einen Plan mitnehmen, damit Ihr wisst, wohin Ihr nachher müsst und Euch nicht verlauft.
Was man in London machen will, ist natürlich immer unterschiedlich,
Museen, Einkaufen, Sightseeing, daher kann ich da weniger Tipps
geben.
Hamleys beim Picadilly Circus empfehle ich zum Shopping gerade mit oder für Kindern, HMV für DVD/BluRay-Käufe. Zum Mittagessen finde ich den Pizza Hut am Picadilly Circus immer ganz sinnvoll, da es dort preiswertes Buffet gibt.
Hamleys beim Picadilly Circus empfehle ich zum Shopping gerade mit oder für Kindern, HMV für DVD/BluRay-Käufe. Zum Mittagessen finde ich den Pizza Hut am Picadilly Circus immer ganz sinnvoll, da es dort preiswertes Buffet gibt.
Alternative zu London sind die sehr sehenswerten,
geschichtsträchtigen Portsmouth Historic Dockyards - auch dafür gibt’s Fahrkarten bei Southwest Trains. Fahrzeit circa 1 h.
Ist ein Schiffsmuseum, unter anderem mit der Fregatte von Lord
Nelson.
Zeebrügge
Nach Brügge: Entweder den AIDA-Shuttle nach Blankenberge buchen oder
die ganze Fahrt selbst organisieren. Gibt sich beim Preis nicht viel,
AIDA ist aber tatsächlich bequemer und schneller in Blankenberge,
sodass Ihr den ersten Zug sicher noch bekommt.
Selbst organisierte Fahrt nach Brügge: Vom Schiff zum Hafenausgang
fährt ein kostenloses Shuttle, das Ihr nehmen müsst. Ab dort ein
paar hundert Meter nach rechts laufen, sozusagen der Meute nach. Am
SPAR kauft Ihr Euch ein Tagesticket (5 Euro) für Busse und die
Straßenbahn an der Küste, die fährt regelmäßig ein paar Meter
weiter ab, direkt nach Blankenberge. Achtung: Das Tagesticket gilt
nicht für den Zug von Blankenberge nach Brügge, der kostet pro
Person nochmal circa 5 Euro, Ihr könnt aber einen Bus nehmen.
In Brügge: Am Bahnhof gleich in die Tourist Information abbiegen, da
liegen kostenlose Stadtpläne aus. Dann einen Bus nach Markt oder
Central nehmen – aussteigen, wenn Ihr am Belfort seid. Dieser lohnt
sich übrigens zu besteigen, der Aufstieg ist aber sehr eng und mit
etlichen Treppen beschwerlich, also weniger für Nicht-Sportliche,
Kranke, Ältere etc. geeignet. Aber die Aussicht lohnt sich, Ihr seht
bis zur Küste und mit Fernglas evtl.
Waffeln: Lizzie <3- bitte nicht vom Preis abschrecken lassen, Geschmack und Menge
lohnen sich!!!
Museen: Choco Story und Frietmuseum sind durchaus einen Besuch wert, da
auf das Kombiticket achten. Interessant sind in der mittelalterlichen
Stadt aber eigentlich alle Gebäude, am besten noch zu Hause
überlegen, was Ihr sehen wollt.
Einkaufen: In Brügge gibt es einige Schokoladenläden, die man sich
ansehen kann, allen voran Chocolate Line die aber alle sehr teuer sind. Wenn es Euch um belgische Pralinen als
Souvenir geht, tun es auf dem Heimweg auch die vom Spar...
Wenn noch Zeit ist: Ihr kommt an einem U-Boot-Museum vorbei auf dem
Rückweg zum Schiff. Eines der wenigen zu besichtigenden russischen
U-Boote, ein Besuch lohnt sich.
Amsterdam
(Die Bella darf bis Amsterdam fahren, andere Schiffe der Flotte nicht, daher gelten die Tipps nur eingeschränkt für die Prima.)
Wie schon eingangs gesagt: Auf keinen Fall die Fahrt durch den Nordseekanal verpassen, schon die Schleuse ist ein echtes Erlebnis.
Für den Abend empfehle ich tatsächlich mal einen organisierten
Ausflug: Abendliche Grachtenfahrt. Warum organisiert? Ihr habt dann
auf jeden Fall deutschsprachige Reiseleitung, das Schiff legt ganz
nah am Schiff ab und gönnt Euch nachher eine „Extrarunde“ um
die Bella und Ihr habt eine Käseverkostung und sämtliche Getränke
inklusive.
Wenn Ihr mehr als zwei Personen seid, verteilt Euch an zwei Tischen,
denn manche Sehenswürdigkeiten sind nur links, andere nur rechts zu
sehen …
Tagsüber ist natürlich wieder die Frage, was man sehen will.
Ich rate in jedem Fall dringend vom organisierten Ausflug „Windmühlen
und Edam“ ab, denn der ist maßlos überteuert und wir fühlten uns
verarscht. Bei den Windmühlen ist eine Vorführung eines
Schuhmachers inklusive, dann aber heißt es selbst ansehen, nicht
selten mit Extrakosten (jede Mühle kostet eigenen Eintritt). Edam
ist eine sehr hübsche Stadt, die man sicher mit einem Mietwagen
erkunden kann, ich weiß allerdings nicht wo die nächste
Mietwagenstation ist. Der Einblick in die Käseherstellung entpuppt
sich aber als Verarsche, denn das ist ein reiner Schaubauernhof, wo
lediglich einzelne Maschinen kurz gezeigt werden und der Käse sehr
teuer ist.
Abschließend nochmal der Tipp: FERNGLAS mitnehmen!!!!
Bilder
kommen auch bald ;-)