Schon vor Monaten hatte ich Andreas vom Buch von Andy Weir erzählt, bei dem ich aufgrund Rezensionen das Gefühl hatte, dass es ihm gefallen dürfte. Das hat ihn nicht interessiert, man(n) ignoriert entsprechende Hinweise seiner Frau eben gerne ... erst als auch Fefe von dem Buch schwärmte, interessierte sich der Herr plötzlich dafür. Und verschlang das Buch im Juni während unseres großen Jahresurlaubs.
Ich konnte mich erst spät entscheiden, The Martian auch zu lesen, das Buch erschien mir sehr technisch und schwierig. Ich hatte dann auch ein paar Probleme mit dem Verständnis, ließ mir (auch aufgrund meiner Neugierde und des Jetzt-Will-Ich's-Aber-Auch-Wissens) einiges genauer von Andreas erklären oder zog andere Lexika zu Rate. War insgesamt aber auch sehr fasziniert und berührt von dieser Geschichte, deren Markenzeichen aber wirklich Wissenschaftlichkeit und Realismus sind.
Story
Ich konnte mich erst spät entscheiden, The Martian auch zu lesen, das Buch erschien mir sehr technisch und schwierig. Ich hatte dann auch ein paar Probleme mit dem Verständnis, ließ mir (auch aufgrund meiner Neugierde und des Jetzt-Will-Ich's-Aber-Auch-Wissens) einiges genauer von Andreas erklären oder zog andere Lexika zu Rate. War insgesamt aber auch sehr fasziniert und berührt von dieser Geschichte, deren Markenzeichen aber wirklich Wissenschaftlichkeit und Realismus sind.
Story
Mark Watney ist ein Astronat auf Mars-Mission, der von seiner Crew allein auf dem lebensfeindlichen Planeten zurückgelassen wird, weil sie ihn zu Recht für tot halten und sich selbst schützen müssen. Nur ist Mark nicht tot, sondern hat den Unfall wundersamerweise und durch glückliche Umstände überlebt. Was tut man nun alleine auf einem nicht lebensfreundlichen Planeten, wenn man nur begrenzte Vorräte und keinerlei Kontaktmöglichkeit zur Crew oder der NASA hat? Das erzählen Buch und Film...
Fakten
Offizieller Filmstart in Deutschland: 8. Oktober
Regie: Ridley Scott
Hauptdarsteller: Matt Damon, Jessica Chastain
Nebendarsteller: Kristen Wiig, Jeff Daniels, Jim Bean, Chiwetel Ejifor
Hauptdarsteller: Matt Damon, Jessica Chastain
Nebendarsteller: Kristen Wiig, Jeff Daniels, Jim Bean, Chiwetel Ejifor
Pluspunkte
* Die Landschaft, in der The Martian gedreht wurde, die Wüste Wadi Rum, ist sehr reizvoll für jemanden wie mich, der nichts mit Grün anfangen kann - und passt sehr gut zur vermuteten Marslandschaft.
* Kameraführung und Ton kann ich als sehr gut und situativ beschreiben, beides fesselt den Zuschauer weiter an die Geschichte
* Der Disco-Soundtrack macht mir Spaß, vor allem wenn am Ende "Waterloo" läuft sind einige Lacher garantiert (einfach mal den Liedprotagonisten als den Planeten sehen!)
* Der Humor kommt auch nicht zu kurz, wenngleich viel kürzer als im Buch
Kritik
- Um die durch die viele Wissenschaft sehr anspruchsvolle Geschichte massentauglicher zu machen, musste genau dieses Markenzeichen von "The Martian" aufs Kleinste zusammengestrichen werden. Damit verliert die Erzählung nicht nur ihren Reiz auf die, die das Buch genau deswegen mochten, der Film wird an vielen Stellen auch unlogisch und die Ereignisse schlichtweg falsch.
- Übrig bleibt bei so viel Streichen eine Geschichte, die eher vor sich hin plätschert und den Roadtrip eines Astronauten erzählt, der nie vor wirklich großen Problemen steht. Und wenn doch mal ein Hindernis auftaucht, löst er das schneller als der Zuschauer hinsehen kann...
- Neben der Wissenschaft fiel auch einiges an Humor raus, der offensichtlich der Zensur nicht standhielt. Mark ist jemand, der sehr oft und viel flucht und eine sehr derbe Sprache nutzt, sich dabei aber nicht verbiegen lässt. Also zumindest im Buch. Der Film durfte offensichtlich nicht so derb werden, weshalb die meisten Flüche und Jokes rausgeschmissen wurden.
- Übrig bleibt bei so viel Streichen eine Geschichte, die eher vor sich hin plätschert und den Roadtrip eines Astronauten erzählt, der nie vor wirklich großen Problemen steht. Und wenn doch mal ein Hindernis auftaucht, löst er das schneller als der Zuschauer hinsehen kann...
- Neben der Wissenschaft fiel auch einiges an Humor raus, der offensichtlich der Zensur nicht standhielt. Mark ist jemand, der sehr oft und viel flucht und eine sehr derbe Sprache nutzt, sich dabei aber nicht verbiegen lässt. Also zumindest im Buch. Der Film durfte offensichtlich nicht so derb werden, weshalb die meisten Flüche und Jokes rausgeschmissen wurden.
Fazit
Nein, "The Martian" ist keine gute Buchverfilmung, weil zu viel weggelassen wurde, dass das Buch ausmacht. Er ist aber auch kein wirklich guter Film, weil er vor sich hin plätschert und eine Vielzahl an Fehlern enthält, die vermeidbar gewesen wären.
Ich gebe mal eine 7 - Andreas würde sich eher bei einer 6 einpendeln.
Nein, "The Martian" ist keine gute Buchverfilmung, weil zu viel weggelassen wurde, dass das Buch ausmacht. Er ist aber auch kein wirklich guter Film, weil er vor sich hin plätschert und eine Vielzahl an Fehlern enthält, die vermeidbar gewesen wären.
Ich gebe mal eine 7 - Andreas würde sich eher bei einer 6 einpendeln.
Und ich sage nochmals explizit, dass ich niemandem zu Filmbesuch rate, der das Buch wegen seiner Wissenschaftlichkeit, des Realismus und des Humor mochte. Vermeidet Enttäuschungen und wartet auf die DVD/BluRay.