Juhu, der Glaser war da!
Mit Hilfe und Unterstützung von ein paar wunderbaren Menschen, Katzenliebhabern, den unsere Katzen nicht als Sachen sehenden Familienmitgliedern und einfach sehr guten Freunden konnten wir Nasa und Fynn (und auch Batman) nun endlich den Traum von einer Katzenklappe und ständigem Zugang auf die Terrasse erfüllen.
Ihr erinnert euch bestimmt, dass das finanziell gar nicht so einfach war. Sonst könnt ihr es ja nochmal nachlesen. Aber wir erinnern euch auch gerne nochmal kurz und in Stichworten:
- Wie Tanja heute weiß, war Nasa früher, in Spanien, wohl Freigänger.
- Wie Tanja heute weiß, war Nasa früher, in Spanien, wohl Freigänger.
- Das erklärt ihren Terror in den Anfangsmonaten: sie hat an den Fenstern gekratzt, geschimpft so laut dass die Nachbarn sie
gehört haben - in der Wohnung. Naja, war ja Freiheitsberaubung.
- dank Fynn ist Nasa viel ruhiger geworden,
- aber den riesigen Unterschied machteder dauerhafte Zugang auf die gesicherte Terrasse.
- die Tanja und Andreas schnell mit einer Fliegengittertür mit selbst gebauter Katzenklappe versehen haben, damit Viechzeug draußen bleibt.
So sah die Katzenklappe für den Sommer aus:
Ja, Ihr habt das Problem sicher schon erkannt: Die Katzenklappe für den Sommer.
Bei Wind und Wetter war es Tanja und Andreas schon in den letzten Wochen zu kalt, extra für uns haben sie versucht, mit dicken Vorhängen an der Arbeitszimmer-Tür und der Schlafzimmer-Tür was zu bewirken. Denn Fynn mit seinem dicken Norweger-Fell und Nasa als seiner besten Freundin macht Schietwetter nix aus, die gehen dann auch raus. Am liebsten über Nacht.
Was also tun, haben sich Tanja und Andreas gefragt.
Und erstmal Mietrechts-Bücher gelesen und Urteile nachgeschlagen. Denn natürlich mussten sie sich vor konkreten Überlegungen zu einer Katzenklappe in der Terrassentür fragen, ob das überhaupt erlaubt wäre.
Kurz gesagt: Ist es, wenn die Bausubstanz nicht beschädigt wird, sprich wenn das Original-Glas einfach komplett ausgetauscht wird. Dann muss der Vermieter auch nicht zustimmen.
Das macht die ganze Sache nur "ein klein wenig" teurer.
Das macht die ganze Sache nur "ein klein wenig" teurer.
Aber was tut man nicht alles für seine Katzen... Insbesondere wenn man die tolle Hilfe der wunderbaren Menschen oben hat.
Also beschlossen wir: es soll eine Katzenklappe eingebaut werden.
Und stießen auf die nächsten Herausforderungen:
1. Die Katzenklappe soll sicher, wirklich sicher, verriegelt werden können, wenn die Katzen mal nicht raus dürfen. 08/15 würde Nasa knacken, das wäre nur eine Frage der Zeit.
1. Die Katzenklappe soll sicher, wirklich sicher, verriegelt werden können, wenn die Katzen mal nicht raus dürfen. 08/15 würde Nasa knacken, das wäre nur eine Frage der Zeit.
2. Erstens ist das Arbeitszimmer direkt neben unserem Schlafzimmer, zweitens habe ich einen sehr leichten Schlaf, drittens ist Fynn schreckhaft und viertens wollten wir auch die Nachbarn nicht mit nächtlichen Geräuschen nerven - Nasas Terror, wenn es länger nicht auf die Grünfläche geht, reicht...
3. Fynn ist ziemlich groß, der zweite Norweger (Batman war bei den ersten Suchen noch nicht gekauft, es gab nur Pläne für den zweiten Norweger) würde nicht kleiner werden. Also sollte die Katzenklappe extra groß sein, damit sie da auch durch passen.
Unsere Kriterien ließen jede im Standard-Zoogeschäft erhältliche Katzenklappe alt aussehen. Wir haben drei von Zooplus getestet, zwei von Amazon und mehrere in Zoogeschäften.
Dann endlich stießen wir auf AnimalShopping, die genau die richtige Hunde- und Katzenklappe für uns hatten. Mit 70 Euro teuer, aber sie erfüllt alle Kriterien.
Den Schock, als der Glaser daraufhin aber einen neuen, doppelt so hohen Kostenvoranschlag schickte, haben euch Nasa und Fynn schon erzählt.
Und ich, dass wir finanzielle Unterstützung bekommen haben, also Nasa und Fynn. Weil außer einer gewissen sogenannten Tierschutz-Organisation jeder sicher ist, dass Nasa zu uns gehört und hier leben und zicken will...
Nun, wie auch immer: gestern wurde die Katzenklappe eingebaut.
Jetzt können die Terrozwerge auch bei Wind und Wetter auf die Terrasse, ohne dass das Personal frieren muss.
Die Klappe wurde in eine Sandwichplatte eingebaut, weil das für unsere Wohnsituation und Katzenklappe die sinnvollste Lösung ist, das Original-Glas sicher untergebracht.
Fynn und Batman sind der Meinung, dass ich mich korrigieren muss: sie könnten dauerhaft rein und raus, wenn sie die Katzenklappe verstehen würden.
Aber:
Fynn guckt im Moment lieber böse das Teil an und bestreikt das liebevolle Training.
Batman ist interessiert, aber nicht wirklich begeistert davon, durch das komische Ding raus zu gehen.
Da konnte sich das Personal gestern noch so mit dem Lieblingsspielzeug ins Zeug legen.
Ist aber auch gemein, dass die Tür noch nach Silikon riecht und so komisch aussieht.
Nasa schlägt sich am besten, wenn ich sie mit dem Federwedel locke.
Für sie ging es gleich gestern rein und raus und rein.
Aber halt leider nur, wenn ich sie gelockt habe.
Die Tür ist für meine große Lieblingsmaus auch gewöhnungsbedürftig schwer.
Heute, einen Tag nach Einbau, sind Nasa und Batman von allein rein gekommen. Juhu!
Jetzt müssen sie nur noch verstehen, dass sie durch die Klappe raus können.
Aber das üben wir, dank des nochmal aufgeblühten Sommers haben wir ja noch Zeit!