Der Film erzählt von einem der spannendsten und bekanntesten Agenten-Austausche im Kalten Krieg, an der Glienicker Brücke.
Story
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des amerikanischen Verhandlungsführers, des Anwalts James B. Donovan, der nicht als offizieller Vertreter des amerikanischen Staates auftreten durfte und daduch mit so manchen Schwierigkeiten konfrontiert war.
Fakten
Offizieller Filmstart in Deutschland: 26. November 2015
Regie: Steven Spielberg
Hauptdarsteller: Tom Hanks
Nebendarsteller:Mark Rylance, Alan Alda, Austin Stowell
Hauptdarsteller: Tom Hanks
Nebendarsteller:Mark Rylance, Alan Alda, Austin Stowell
Kritikpunkte
- Absturz übertrieben und schlecht gemacht, Fehler und CGI
- Der Plot muss stellenweise aufpassen, dass er seinen Kern nicht verliert, es gibt einfach zu viel Nebenhandlung. Manche davon wird angesprochen, aber nicht beendet, sondern bleibt episodenhaft. Das finde ich schade.
- Die Folter: Während es (meiner Überzeugung nach völlig unglaubwürdig) so aussieht, als hätten die Russen Powers vehement und sehr aggressiv gefoltert, soll der Zuschauer glauben, dass die Amis nicht an Folter des russischen Spions dachten und ihm sogar noch besondere Freiheiten gaben.
Das ist nicht nur unglaubwürdig, sondern historisch falsch, wie Berichte von Powers und den Russen belegen, man hat Powers sehr gut behandelt.
- Absturz übertrieben und schlecht gemacht, Fehler und CGI
- Der Plot muss stellenweise aufpassen, dass er seinen Kern nicht verliert, es gibt einfach zu viel Nebenhandlung. Manche davon wird angesprochen, aber nicht beendet, sondern bleibt episodenhaft. Das finde ich schade.
- Die Folter: Während es (meiner Überzeugung nach völlig unglaubwürdig) so aussieht, als hätten die Russen Powers vehement und sehr aggressiv gefoltert, soll der Zuschauer glauben, dass die Amis nicht an Folter des russischen Spions dachten und ihm sogar noch besondere Freiheiten gaben.
Das ist nicht nur unglaubwürdig, sondern historisch falsch, wie Berichte von Powers und den Russen belegen, man hat Powers sehr gut behandelt.
Pluspunkte
+ Bridge of Spies macht tatsächlich Lust, mich nochmal mit der Zeit zu beschäftigen und einigen nur kurz angesprochenen Themen hinterher zu recherchieren. Bis zum Film wusste ich nicht, dass es Ballonbomben gab, was das Programm U2 ist, wie groß Kameras für Aufklärungsflugzeiuge damals schon waren ...
+ Stets wurde die Atmosphäre sehr gut und bewegend inszeniert, ob mit den hervorragenden Darstellern (wo ist Tom Hanks' Oscarnominierung?), der mitreißenden Kameraführung, den Szenenbildern oder Effekten, man war stets mittendrin und spürte die Emotionen.
+ Übergabe sehr intensiv inszeniert: Nebel, Dunkel, Licht, Spannung
+ das Mitreißende ist aber auch einem sehr gut geschriebenen Plot zu verdanken, der abgesehen von der Frage nach Powers als besserem Protagonisten keine Schwächen hat, sondern Spannung sehr gut aufbaut, an den richtigen Stellen hält und langsam und emotional aus der Geschichte geht.
+ Übergabe sehr intensiv inszeniert: Nebel, Dunkel, Licht, Spannung
+ das Mitreißende ist aber auch einem sehr gut geschriebenen Plot zu verdanken, der abgesehen von der Frage nach Powers als besserem Protagonisten keine Schwächen hat, sondern Spannung sehr gut aufbaut, an den richtigen Stellen hält und langsam und emotional aus der Geschichte geht.
+ Endlich ein Film, dessen Score auffällt und die Geschichte mitträgt!
+ Ein großes Lob gilt auch der Entscheidung, deutsche Schauspieler für deutsche Rollen zu besetzen. Das wird viel zu selten gemacht, hatte vielleicht finanzielle Gründe, tut dem Film aber auf jeden Fall sehr gut.
+ Zitat: "everybody hates Powers. He's the most hated man in America... "
+ Zitat: "everybody hates Powers. He's the most hated man in America... "
Fazit
Ein Film, der nur wenig besser machen könnte, da kann's auch mal 8 sein (imdb 7,7).
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Oscars
Bester Film: Bridge of Spies ist sicher kein so besonderer, auf seine Weise anspruchsvoller Film wie The Revenant oder Mad Max - Fury Road, aber er liegt mir subjektiv besser. Daher:
Bridge of Spies > The Revenant > The Martian > Mad Max: Fury Road
Bester Nebendarsteller: Mark Rylance überzeugt, aber nicht so sehr wie Tom Hard.
Tom Hardy > Sylvester Stallone > Mark Rylance
Original-Drehbuch: Wie oben schon gesagt sehr gut geschrieben, es fehlt aber ein Vergleich.
Tom Hardy > Sylvester Stallone > Mark Rylance
Original-Drehbuch: Wie oben schon gesagt sehr gut geschrieben, es fehlt aber ein Vergleich.
Production-Design: schon sehr gut und authentisch, aber keine Chance gegen das durchgedrehte Production-Design von Mad Max. Übrigens ein Update, weil der mehr in Erinnerung blieb:
Mad Max > The Revenant > The Martian > Bridge of Spies > The Danish Girl
Music: Original Score - fehlt auch noch der Vergleich und ist Luft nach oben
Sound Mixing: Für einen Historienfilm muss das halt nie sooo anspruchsvoll sein, daher:
The Martian > The Revenant > Bridge of Spies > Mad Max: Fury Road