Dienstag, 15. Oktober 2013

Tag 2: Tower of London

Mit dem Wetter hatten wir in unseren ersten London-Tagen wirklich Glück: Es war angenehm warm, richtig schöner, sonniger Herbst. So machte auch der Tag im Tower Spaß. Ich wusste bis zu unserem Besuch gar nicht, wie viel des Towerbesuchs tatsächlich im Freien stattfindet und wie viel wir dort laufen müssen. Bei der Urlaubsplanung war ich schlichtweg auch nicht diejenige, die sich mit dem Tower beschäftigt hat. Da wollte Andreas hin. Klar wusste ich, dass das eine Festung und ein ehemaliges Gefängnis ist, aber viel mehr über die Ausstellungen wusste ich nicht. Ich bin auch nicht so der Typ für Museen und Ausstellungen.

Dennoch konnte mich der Tower mit seiner bloßen Größe und den stolzen Mauern schon von außen beeindrucken.


Andreas gefielen die zahlreichen aus- und vorgestellten Waffen auf dem Freigelände. Und auch ich fand so manche Kanone recht beeindruckend.
 
 
 

Eines unserer ersten Ziele waren natürlich die Kronjuwelen. Es ist schon seltsam, auf einem Fließband an wahnsinnig teuren Kronen vorbeizufahren. Fotografieren war im Gebäude verboten - aber auch von Außen ist das stolze Gebäude hübsch anzusehen. Mir, die ich wenig mit Schmuck anfangen kann, hat natürlich vor allem die Farbe gefallen, in der die Kronen traditionell gehalten sind ..
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Eine Frage konnten wir nicht beantworten: Ist die Krone der Queen, an der Besucher nicht auf dem Fließband vorbeifahren, echt und wird sie regelmäßig abgeholt, wenn die Königin sie benötigt? Oder ist sie ein Duplikat?

Im sehr hübschen White Tower, dem Zentrum der Festung, 


befindet sich die älteste noch bestehende Ausstellung der Welt. Gezeigt werden Ritterrüstungen, Waffen, Kunstwerke aus Waffen und sehr hübsche Nachbildungen von Pferden.

 
 

Sehr interessant war der interaktive Teil. Hier durften beispielsweise Waffen angehoben werden, über die dann wichtige Fakten wie die Handhabung und der zufügbare Schaden erklärt wurden.
 

Im Queens House, das in den nächsten Jahren wieder zum Kings House werden wird (es ist immer nach dem Geschlecht des regierenden Monarchen benannt) lebt der Verwalter des Tower. Ich finde die Häuschen sehr hübsch. 

Natürlich dürfen die Raben nicht fehlen. Es ist schon Tierquälerei, dass den armen Tieren die Flügel gestutzt werden, um die englische Monarchie nicht durch ihr Wegfliegen zu gefährden - hübsch sind die Tiere aber trotzdem.
 
 

Dass der Tower noch genutzt wird und die Wachen nicht als Touristenattraktion da sind, merkt man, wenn man während des Wachwechsels auf den Straßen unterwegs ist. Da wird man ordentlich angepfiffen und darum "gebeten", Platz für die Wachen zu machen. Da man die aber aus größerer Entfernung hört, kann man sich rechtzeitig in Sicherheit bringen ...


Es gibt noch etliche Bilder zum Tower, ich habe für den Blog nur wenige ausgewählt. Bei Interesse kann ich gerne weitere nachreichen ...

Mein Tipp zum Tower: 
Wie bei allen Londoner Sehenswürdigkeiten können Eintrittskarten online gekauft werden. Sie sind ab dem angegebenen Datum acht Tage gültig, sodass der Onlinekauf für den typischen London-Urlaub perfekt sein sollte. Zwar sind die Karten nicht, wie bei anderen Attraktionen, günstiger, aber der Onlinekauf spart langes Antstehen. Und das hilft viel, denn in London ist auch unter der Woche viel los. Also idealerweise Eintrittskarten online kaufen.