Montag, 16. Februar 2015

Review: Gone Girl


Da für diesen Film so viel Werbung gemacht, so viele Interviews gegeben, so viel erzählt wurde, waren wir uns sicher, dass wir den Ausgang kennen. Sie lebt, der Riesenspoiler des Films, das liest man ja schon bei imdb. Große Enttäuschung, da er mich sehr interessiert hatte.
Aber ich stelle die große Frage des Films: Ist immer alles, wie es scheint?

Story
Als das Verschwinden seiner Frau intensive Ermittlungen wegen Mordverdachts nach sich zieht und ein großer Medienzirkus entsteht, sieht sich Nick Dunne neugierigen Journalisten, ihn verdächtigenden Cops und seiner und ihrer Familie ausgesetzt, denn immer mehr Fakten über ihn und das Verschwinden kommen ins Licht und werfen ein seltsames Licht auf den Fall ...

Fakten
Offizieller Filmstart in Deutschland: 2. Oktober 2014
Regie: David Fincher
Hauptdarsteller: Ben Affleck
Nebendarsteller: Rosamunde Pike, Neil Patrick Harris u.v.a.

Kritik
- Gone Girl ist ein stellenweise brutaler, durchaus triggernder Film, der mit Vorsicht genossen werden sollte.
- Die psychische Störung wird mir zu wenig beleuchtet, mehr Informationen wären wünschenswert.
- Das Ende ist schon sehr bösartig, hat mich lange beschäftigt und geschockt,

Pluspunkte
* Ben Affleck! Für mich in seiner besten Rolle!
* Rosamunde Pike und Neil Patrick Harris sind auch sehr gut
* Die bitterböse, zynische Geschichte ist ein Highlight
* Und die vielen Wendungen und unerwarteten Entwicklungen sind genial gelöst, sodass der Zuschauer bis zum Ende keine Ahnung hat, wie der Film ausgeht oder was los ist
* Ja, ich habe mich mit den Spoilern getäuscht
* Das Ende ist sehr bösartig, nachdenklich machend und irritierend
* Tolle Einstellungen und Szenenbilder, passen perfekt zum Geschehen und der Psyche
* Gone Girl ist ein viel zu seltener Film

Fazit
Gone Girl ist für mich eines der Highlights der letzten Monate, mehr ist dazu vor allem auch zur Spoilervermeidung nicht zu sagen. 9 von 10.